Die Brotschmiede Unsere Bäckerei
Die Brotschmiede Unsere Bäckerei unten
Gerste
Gerste

Unsere Bäckerei

Ein echter Handwerksbetrieb

Wir backen traditionell  überwiegend von Hand und verwenden für unsere Kostbarkeiten nur ausgesuchte Rohstoffe, wenn möglich von Zulieferern aus der Region. Nur wo Arbeitsschritte monoton oder viel zu mühsam sind, helfen uns Maschinen bei der Arbeit und entlasten unser Team.

Der Einsatz solcher technischen Helfer ermöglicht es uns, dass wir uns voll auf unsere Qualität konzentrieren können. Wer zuhause auch mal die Küchenmaschine einschaltet, der weiß, wovon wir reden.

Wir sind noch ein echter, meistergeführter Handwerksbetrieb. Das bedeutet, dass wir ausgebildete Bäckerinnen und Bäcker beschäftigen und dass Bäckermeister Walter Schulte jun. den Betrieb führt.

Unsere Bäckerei liegt im Herzen des schönen Saterlands und versteht sich als traditionsgebundener und zugleich hochmoderner Teil dieser einzigartigen Sprachinsel.

Dieser echte Handwerksbetrieb ist zudem familiengeführt – seit vier Generationen betreibt die Familie Schulte aus Scharrel ihre Bäckerei.

Galerie

Unsere Geschichte

Herstellung

Wir gestalten all dies aus unserer langjährigen Erfahrung heraus, denn unser Familienunternehmen betreiben wir schon seit 1898 in mittlerweile vierter Generation. Eine wechselvolle Geschichte, geprägt von viel Fleiß, Ideenreichtum, Hartnäckigkeit und Zusammenhalt. Und in unserer Firmengeschichte erzählen wir Ihnen davon.

Bäckerei von innen

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts: Harte Aufbaujahre – helle Brote als seltene Köstlichkeit

Ende des 19. Jahrhunderts übersiedelt Urgroßvater Ahlrich Schulte, genannt “Müller Olerk”, nach Scharrel und pachtet dort die Mühle, die noch heute das Dorfbild prägt. In den 1910er Jahren errichtet er den Stammsitz unserer Familienbäckerei in der Mühlenstraße. Es ist das Roggen-Vollkornbrot, das diese ersten Jahrzehnte unseres Betriebs prägt; das berühmte “Helle” und das “Dunkle” sind  Rezepturen aus diesen ersten Jahrzehnten. In dieser Zeit lieferten die Bauern der Umgebung das Roggenmehl an uns und konnten dafür später gewisse Mengen an Brot abholen. Aus heutiger Sicht eine entbehrungsreiche Zeit – helles Brot war in jenen Jahren eine seltene Köstlichkeit an Feiertagen, auch, weil es kaum Weizen in der Region gab.

Die 1960er bis 1980er: Testjahre für Graubrot und Brötchen

In den Aufbaujahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg prägten mehrere Geschäftszweige unseren Betrieb – nicht wegzudenken war beispielsweise unsere Gastwirtschaft, in der es hoch her ging und viele Vereine in den beiden Clubräumen ihre geselligen Abende feierten.

Aufgeschnittenes Brot

Auch in der Bäckerei war diese Vielfalt zu spüren, und zeitweise waren auch Graubrot und Brötchen im Programm. Diese haben wir in unserem kleinen Verkaufsladen in der Mühlenstraße angeboten. Legendär waren damals unsere süßen Milchhörnchen, die die Kinder des Dorfes so gerne aßen. Nach einigen Jahren zeigte sich jedoch, das zunächst eine Neuorganisation des Geschäftsmodells der Bäckerei anstand – geschnittenes Vollkornbrot in Verkaufsläden zu liefern und  so den Umsatz zu steigern. Das Ladengeschäft und damit auch die Weizenprodukte stellten wir entsprechend zunächst wieder ein.

Von 2000 bis 2018: Partnerjahre: Zurück zu den Weizenbroten mit “Ihrer kleinen Landbäckerei”

Ab Mitte der 1990er Jahre erlebt unsere kleine Bäckerei nicht nur einen Boom sondergleichen, sondern zugleich eine grundlegende Modernisierung – das alte Gebäude wird abgerissen und eine neue Bäckerei wird gebaut. Mit Walter jun. steigt die nächste Generation in unseren Familienbetrieb ein. 

Brot vor einem Amboss und Hammer

Wie sehen, wie in unseren mittlerweile zahlreichen Lebensmittelmärkten, die wir beliefern, die Nachfrage nach hellen Broten steigt und steigt. Zugleich entstehen durch unser Netzwerk neue Partnerkontakte – und unsere neue Marke „Ihre kleine Landbäckerei“ entsteht. Unsere Partner, die Bäckereien Buss und Hackmann aus Ostrhauderfehn, liefern uns helle Brote, die wir als geschnittene und verpackte Ware mit in die Läden bringen. Unser Neustart in Sachen Weizenbrote besteht aus duftigen Stuten, süßen Rosinenbrötchen und aromatischen Kürbisstuten.

Von 2019 bis 2020: Jahr der Rückkehr – Wir holen unsere Weizenprodukte nach Hause

Unsere langjährigen und hochgeschätzten Partner Buss und Hackmann verändern ihre Produktpalette, und wir ergreifen die Chance, unsere Weizenprodukte nach Hause zu holen: der helle Stuten, die kleine Rosine, die Ostfriesische Rosine, die Rosinenbrötchen und unser Kassenschlager Kürbisstuten werden ab 2019 Schritt für Schritt in unsere Produktion übernommen. Das oberste Gebot: die hohe Qualität der Brote soll erhalten bleiben. Ein wenig Tüfteln hier, etwas Anpassung da – die Übergabe gelingt, und wir können die Produktpalette stetig erweitern. Das Corona-Jahr 2020 bringt eine so hohe Nachfrage nach unseren Broten, das wir einfach nur backen, backen, backen. 

Seit 2021: Das Jahr des Neustarts : “Die Brotschmiede”

Die überragende Nachfrage und die gelungene Übernahme erlauben uns, einen langen Traum zu verwirklichen: ein neues Label, ein neues Gesicht, unter der alle unsere hellen Brote vereinigt sind. Und was könnte das anderes sein als “Die Brotschmiede”? Die Brotschmiede steht für echtes Handwerk – hier wird angepackt und nach klassischen Methoden gebacken, und Maschinen nehmen wir da, wo sie uns die Arbeit erleichtern und Handwerksqualität unterstützen. Wir freuen uns, dass wir mit der Brotschmiede unseren so beliebten hellen Broten einen neuen Namen und ein neues Gesicht geben können, das zu uns passt.

Bäcker backen Rosinenbrot